Herzlichen Willkommen in der Anwaltskanzlei für die Opfer von Verkehrsunfällen1!


Ich vertrete die Opfer von Verkehrsunfällen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche gegen den Haftpflichtversicherer.

Für Opfer von Verkehrsunfällen ist schnelles und fundiertes Handeln durch einen kompetenten Rechtsanwalt zur optimalen Verfolgung ihrer Interessen geboten.

Verkehrsunfallopfer, die eine – oder wie häufig – mehrere, darunter auch komplizierte Verletzungen erlitten haben, stehen oft allein vor Problemen, die sie für unbezwingbar halten. Ihre Gesundheit ist zum Teil oder insgesamt zerstört. Sie haben Schmerzen und stehen körperlichen Einbußen und den sich daraus ergebenden Ängsten allein gegenüber. Unfallopfer stellen sich die Frage, wie es nach dem vielfach für sie auch traumatischen Unfallereignis und den nicht weniger schlimmen Folgen weitergehen kann. Diese Frage stellt sich für sie nicht nur in beruflicher, sondern auch in familiärer Hinsicht oder aber allgemein. Der durch den Unfall Geschädigte sieht sich zudem einer scheinbar übermächtigen "Institution" gegenüber, nämlich der gegnerischen Haftpflichtversicherung, meistens einem großen Konzern mit gut bestückten Rechtsabteilungen. Hier wird ein Rechtsanwalt dringend benötigt, der sich mit der Haftpflichtversicherung auf "Augenhöhe" auseinandersetzen und dem Geschädigten Klarheit darüber geben kann, wie es weitergeht. Versucht der üblicherweise nicht versierte Geschädigte selbst die Regulierung mit der gegnerischen Versicherung zu erreichen, kann das leicht zu einem Nachteil von mehreren zehntausend, wenn nicht sogar mehreren hunderttausend Euro führen. Die Erfahrung zeigt, dass Haftpflichtversicherungen leider immer wieder entweder die Schadenregulierung bewusst verzögern oder sogar bestreiten, zur Schadenregulierung verpflichtet zu sein. Ohne sachkundige Vertretung durch einen Rechtsanwalt erfolgt so gut wie nie eine wirklich angemessene Schadenregulierung und Schmerzensgeldzahlung.

Vielfach machen nicht anwaltlich vertretene Verletzte ihre Ansprüche auch deswegen nicht im möglichen Umfang und vor allem nicht zur zutreffenden Haftungsquote geltend, weil sie sich ein Mitverschulden durch die Haftpflichtversicherung ankreiden lassen oder sie ziehen eine ursprünglich erhobene, berechtigte Forderung zurück, weil die Assekuranz ihnen gar ein Alleinverschulden unberechtigt unterschiebt. Hier ist es Aufgabe des Rechtsanwalts zu widerlegen und die Ansprüche unbeirrt durchzusetzen. Der Anwalt weiß nämlich, dass, selbst wenn einmal tatsächlich einen verletzten Fußgänger oder Fahrradfahrer eine Mitschuld am Unfall trifft, die Sache nicht von vorneherein aussichtslos sein muss. Nach der geltenden Rechtsprechung wird dem unfallbeteiligten Führer eines Kraftfahrzeugs nämlich regelmäßig dennoch ein Verschuldensanteil von 25% angerechnet, nämlich im Rahmen der sog. 'Betriebsgefahr' seines Kraftfahrzeugs. Zu dieser Quote können also durchaus Ansprüche gegen den Haftpflichtversicherer gestellt werden, was –je nach schwere der Verletzung –, dennoch einen vergleichsweise Hohen absoluten Betrag ausmachen kann.

Verletzte Fußgänger und Fahrradfahrer sollten also in jedem Falle Forderungen gegen die Versicherung des unfallbeteiligten Kraftfahrzeugs geltend machen.

Schmerzensgeld ist dabei keineswegs der einzige Anspruch, der dem Geschädigten zusteht und über den sich nachzudenken lohnt. Jedenfalls bei schweren Verletzungen hängt der Schmerzensgeldanspruch untrennbar mit anderen Schadenersatzansprüchen zusammen. Hier sind Erwerbsschäden (Verdienstausfall) und Fortkommensschäden (z.B. wenn der Traumberuf nicht mehr erreicht werden kann) zu nennen, aber auch erhöhte Aufwendungen und Haushaltsführungsschäden. Dieses gilt vor allem dann, wenn ein Dauerschaden eingetreten ist und dann Leistungen lebenslang von der Versicherung gezahlt werden müssen. Für die Höhe der Entschädigung ist daher die schwere der Verletzung und deren Ausmaß, die Intensität und die Dauer der Schmerzen sowie körperliche Belastungen maßgeblich. Von Wichtigkeit ist auch, ob ein Dauerschadens eingetreten ist, sowie Alter, Geschlecht, Beruf und die Einschränkung persönlicher Neigungen (ausgeübter Sport, Hobbys etc.). Auch psychische Belastungen, auch als Folgeschäden in Form einer Fehlverarbeitung traumatischer Vorgänge, werden in Ansatz gebracht. Eine ungerechtfertigte Verzögerung bei der Schadenregulierung durch die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers kann sich ebenfalls schadenersatzerhöhend auswirken.

Grundsätzlich haben Unfallopfer Anspruch auf Erstattung aller entstandenen Kosten einschließlich entstehender Rechtsanwaltskosten im Rahmen der Haftung des Verursachers, bzw. dessen Haftpflichtversicherer.

Dringendes handeln ist zudem erforderlich, um keine Ansprüche gegen die Haftpflichtversicherung zu verlieren. So verjähren die Ansprüche gegen des Opfers regelmäßig bereits nach 3 Jahren, wenn keine die Verjährung hemmenden, bzw. unterbrechenden juristischen Massnahmen ergriffen werden.

Viele Opfer glauben, es reiche aus, Strafanzeige gegen den Schädiger zu stellen. Dieses ist falsch. Mit dem Stellen einer Strafanzeige wird ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den Schädiger eingeleitet. Selbst wenn dieses dann zu einer rechtskräftigen Verurteilung führt, heißt das keineswegs automatisch, dass der Schädiger auch zur Zahlung von Schadenersatz oder Schmerzensgeld gegen den Geschädigten verurteilt wird. Das Strafverfahren kümmert sich grundsätzlich nur um eine Bestrafung des Schädigers (Täters), nicht um eine Entschädigung des Opfers. Das Verkehrsunfallopfer muss also dringend selbst tätig werden und zwar je eher desto besser, wobei die Beauftragung eines Rechtsanwalts zu optimalen Interessenvertretung geboten ist.

Die vielfach in Foren für Unfallopfer von juristischen Laien vertretene Auffassung, das Opfer solle zunächst einmal gesund werden und sich erst dann um die Schadenersatzansprüche kümmern, ist ein gefährlicher Unsinn. Wartet des Opfer so lange ab, sind die Ansprüche wahrscheinlich bereits verjährt.